Horizontalsperren
Es werden die verschiedensten Verfahren zur Anbringung einer Horizontalsperre angeboten.
Injektion (Zauberwasser)
Das Landgericht Köln hielt in
seiner Entscheidung folgendes im Tatbestand fest (!): "In dem
vorgenannten Verein (Anm. d.d.V. DHBV e.V.) sind Mitglieder
organisiert, die ebenfalls gewerbliche Mauertrockenlegung betreiben.
Diese erfolgt u.a. mit einem
sog. Injektionsverfahren,
das eine
Wirksamkeit von
20% bis 40% aufweist".
Schon in dem Verfahren ließen die DHBV GmbH und Dr. Friedrich Remes
diesen Vortrag unbestritten! Auch nach Zustellung des Urteils des
Landgerichts Köln versuchte die Gegenseite nicht diese Feststellung zu
revidieren. Damit wurde genau zu denjenigen
Mauertrockenlegungsverfahren, die der DHBV e.V. gern als "Stand der
Technik" propagiert, eine extrem hohe Unwirksamkeit festgestellt.
Offensichtlich sah es die Gegenseite nicht als erfolgversprechend an,
der Behauptung, die Injektionsverfahren haben eine Wirksamkeit von 20 -
40 %, entgegenzutreten.
Injektion (drucklos)
Ein entwickeltes Verfahren zur Einbringung der Horizontalsperre besteht darin, Löcher ins Mauerwerk zu bohren.
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Injektion (mit Druck)
Aufgrund der Erkenntnis, dass in Kapillaren, in denen bereits Feuchtigkeit vorhanden ist, durch das Gesetz der Schwerkraft, alleine keine weitere Feuchtigkeit einsickern kann, entwickelte man das Verfahren mittels Druck.
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Injektion (mit Aufheizen)
Bei dieser Methode verdunstet gemäß dem bekannten physikalischen Gesetz die Feuchtigkeit in den Kapillaren, indem das Mauerwerk mittels Heizstäben aufgeheizt wird.
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Stahlblechverfahren
Nachdem Injektionsverfahren ihre Wirkung nicht in vollem Umfang gewährleisten, wurde ein Stahlblechverfahren entwickelt, in dem gewellte Stahlbleche mittels Presslufthammern ins Mauerwerk eingebracht werden.
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Mauersägeverfahren
Bei diesem Verfahren wird das Mauerwerk durchgesägt und anschließend eine absolute Sperre in diesen Schlitz eingebracht.
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Mauerwerksaustausch
Diese herkömmliche und traditionelle Methode ist dann sinnvoll, wenn im Fundamentbereich bereits statische Probleme herrschen und das Fundament neu aufgemauert werden muss.
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Probleme
Aufgrund der Arbeitshöhe der Maschinen ist es in den seltensten Fällen möglich, die Horizontalsperre zwischen Fundament und aufgehendem Mauerwerk einzubringen.
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